Rhythmische Innovationen sind Pflicht - Kunden die sie honorieren auch

Innovationsfabrik

Rhythmische Innovationen sind Pflicht - Kunden die sie honorieren auch

Innovationsfabrik

Innovation bezeichnet etwas für den Markt Neues, das dieser annimmt. Ein neues Produkt, das sogar Mehrwert bietet, ist leider noch keine Innovation. Innovation ist nicht auf Produkte beschränkt und hat ihre eigenen Marktgesetze. Nicht die Kreativität, sondern erst die Annahme der Leistung direkt oder indirekt gegen Geld macht also etwas zur echten Innovation.

Einige Patente sind Innovationen – viele Nicht-Patente zugleich   

Nicht nur auf Produkte, Technik und Dienstleistungen beziehen sich  Innovationen. Sondern sie können auch im Service, in der Finanzierung, den Prozessen oder aber auch der Anwendungsberatung des Kunden liegen. Letztendlich kann man alle Marktleistungen innovativ anlegen: So war Leasing eine Finanzinnovation, ohne die der Automobilmarkt heute viel kleiner sein würde. Bei Amazon lag die Innovation beim Start in einem ausgeklügeltem Online-, Bestell- und Bewertungstool. Selbst Werbung kann die treibende Innovation aus der Sicht von Kunden darstellen. Innovationen können in allen Elementen eines Angebotes liegen, die für den Kunden einen Wert haben. Die Innovationsfabrik muss möglichst viele dieser Bereiche permanent untersuchen, entwickeln und umsetzen.

Eine interne Rangreihe strukturiert die Innovationsfelder: Aus der Einzelkundenbetrachtung im Customer Centricity ergibt sich sehr deutlich, wo und in welcher Rangreihe Innovationen gesucht und entwickelt werden sollen:

  • neue Produkte/Dienstleistungen oder Marktleistungen zur laufenden Verbesserung der Marktsituation im Kundenanteil sowie in der operativen Lücke
  • neue Produkte/Dienstleistungen oder Marktleistungen zum Ausfüllen der strategischen Lücke
  • neue Produkte/Dienstleistung oder Marktleistungen für neue Nachfrageklassen
  • Durchbruchsinnovationen zur Veränderung des Marktes bzw. des strategischen Spielfeldes

Innovationen will jeder – verändern soll sie aber nichts 

 

Der Hauptengpass liegt in fast allen Unternehmen darin, Innovationsideen zu generieren. Sie müssen unbedingt aus einem entwickelten, getakteten und genau eingespielten Fabriksystem kommen. In diesem arbeiten verschiedene Teil-Systeme zusammen: 

  • Systematische Innovationsgespräche mit Einzelkunden durch den Außendienst im gesamten Buying Centre  
  • Betriebliches Kreativwesen
  • Innovative Teams bekommen gezielt Aufträge zur Suche von Ideen [Scouting].
  • Cross Innovation durch Adaption aus anderen Branchen
  • Creativity Clubs durch Kontakt mit Kunst, Kultur, Netzwerken … [Inspiration]
  • Lead User [Kunden-] Foren [Anforderungsentwürfe]
  • Generelle Trend- und Zukunftskonferenzen im Unternehmen mit Kunden und Experten aus technischen, sozialen, biologischen, philosophischen und anderen Bereichen [Major Management Events]

Die formale, systematische Innovationsorganisation  beginnt im Customer Centricity-Erfolgskettensystem mit dem Einzelkunden und plant und denkt von diesem zurück ins Unternehmen. Auf dieser Basis untersuchen wir Ihr vorhandenes System und organisieren es in den typischen 8 Hauptphasen

  • Such- und Ideenphase: Hier werden die Ergebnisse aus den o.a. Innovationsgenerierungen erstmalig bewertet, u.a. ob sie strategisch ins Unternehmen passt.
  • Definitionsphase: Die Idee wird weiter konkretisiert. Alle entscheidenden Bereiche arbeiten dabei zusammen [Recht, Personal, Produktion, Vertrieb, Marketing, Kommunikation …].
  • Konzeptionsphase: Es wird ein auf Einzelkunden bezogenes Vermarktungskonzept in Bezug auf die ideal definierte Innovation entwickelt.
  • Konzeptionstestphase: In manchen Branchen macht es Sinn, das Konzept durch die Marktforschung ausleuchten zu lassen. Bei Innovationen für den Kundenanteil oder die operative Lücke wird diese Phase oft übersprungen. Solche Vor- und Rücksprünge oder Parallelarbeiten innerhalb eines Phasenkonzepts findet man in den Organisationsmodellen der zweiten Generation. Bis hierhin wurde das Produkt oder eine andere Marktleistungsidee noch nicht „angefasst“, keine Entwicklung vorangetrieben.
  • F&E Phase: Forschung und Entwicklung bekommen das Pflichten- und Lastenheft, die geplanten Produktionsmengen, Produktionslose und Plankosten für die Herstellkosten. Ähnliches gilt auch für die anderen Marktleistungstypen, wie innovative(r) Service, Konditionenpolitik, Markt-Kommunikation usw. Das Ergebnis ist der getestete Prototyp.
  • Die Testphase: Prototyp und Konzeption müssen nicht eins zu eins übereinstimmen. Darum werden an dieser Stelle mit der Innovation weitere Tests bei Schlüsselkunden durchgeführt.
  • Die Vermarktungsvorbereitungsphase: Sie beschäftigt sich mit der präzisen Einführung in den Markt.
  • Der Testmarkt: Er wird nur noch selten angesetzt, da die Wettbewerbsgeschwindigkeit in Bezug auf eine Imitation heute sehr groß ist.

Wer kümmert sich um die Elimination von vermeintlichen Innovationen? Das bedeutet für Sie, nicht nur Innovation zu generieren, sondern auch den Kunden zu beobachten, wann er diese nicht mehr schätzt. Bei wirklichen Neuheiten und bei Herausnahmen gibt es immer im Unternehmen Widerstände. Denn Veränderungen will niemand wirklich gerne.    


Buch Weg zum Costumer Centricity

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